News

24.07.2017 12:07

Erfolgreiche Judoprüfung

Seit dem 20.07.2017 hat die Judoabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg zwei weitere Orangegurtträger. Die Prüfungen zum 5.Kyu wurden von den Prüfern Hans-Werner Friel, 7.Dan und Roland Gottwald, 1.Dan und Spartenleiter Judo, abgenommen. Die SVP beglückwünscht Joaquin Manso-Castillo und Daniel Winter zur bestandenen Prüfung.

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23.07.2017 16:33

Neues von der Veddel: Karate Kyugrad Prüfung

Am 15.7.2017 stellten sich 16 junge Karatekas, nach intensiver Vorbereitung, den Anforderungen einer Kyugrad Prüfung. Prüfer Klaus Bohnsack (1. DAN Shotokan) vom TSV Jenfeld war von den gezeigten Leistungen sehr angetan. Auch die "Wackelkandidaten" hatten einen sehr guten Tag erwischt und zeigten eine Leistung, die den anderen ebenbürtig war.

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Die braven Frauchen!?

Frauen sollen zurückhaltend sein, Frauen drängen sich nicht vor, Frauen streiten nicht und vor allem Frauen schlagen nicht zu.
Solche Verhaltensweisen werden noch häufig in der Familie, Schule und Ausbildung von Mädchen/Frauen erwartet. Meist nicht lautstark und nicht konkret angesprochen, aber häufig indirekt und subtil werden den Frauen unterwürfige Verhaltensweisen nahe gelegt.

Frauen werden gelobt und herausgestellt, weil sie Anordnungen befolgen und sich gut einfügen, weil sie ohne Widersprüche Aufträge erledigen. Mehr noch, weil sie Anderen Aufgaben abnehmen und weil sie ohne Anlass Arbeiten sehen und ausführen.

Unscheinbar zu sein, nicht aufzufallen und nicht anzuecken, den Forderungen der "Gesellschaft" bedenkenlos nachzukommen und Erwartungen von Familie sowie Kollegen kritiklos zu übernehmen, sind Verhaltensweisen, die sich Frauen meist zu (sehr) Herzen nehmen.

Ohne Frage hat dieses Verhalten auch Vorteile, vor allem wenn es darum geht, in kurzer Zeit möglichst umfangreichen Lernstoff zu pauken.
So ein Verhalten kann aber auch Nachteile mit sich bringen, wenn "Frau" sich auf öffentlichen Straßen und Plätzen bewegt. Schlimmer noch, es kann sogar gefährlich werden wenn sie belästigt oder angegriffen wird und alles über sich ergehen lässt.

Frauen fallen allzu schnell in eine Opferhaltung.
Sie sprechen sich selbst die Schuld zu, wenn sie belästigt und angegriffen werden.
Sie neigen dazu, Belästigungen für sich zu behalten, damit sie niemanden stören oder in Schwierigkeiten bringen.

Kraftbewusstsein ist unweiblich, sie soll kein Mannweib sein, lieber gazellenhaft weiche Bewegungen haben, beim Möbeltransport die leichten Teile tragen und Broten schmieren, in Schreckmomenten "huuch!" und "ooh!" rufen.

Mit dem Aufbrechen der hier beispielhaft genannten gesellschaftlichen Vorurteile und Mechanismen fängt das Selbstverteidigungstraining an.

Die Zähne zeigen!

Frauen müssen lernen, dass sie sich wehren dürfen, wenn sie belästigt und angegriffen werden.

Sie haben ein Recht auf Selbstverteidigung und dürfen sich mit allen Mitteln und voller Kraft zur Wehr setzen. Notwehr ist ein gesetzlich garantiertes Recht und wer Frauen und Mädchen bedroht oder sie mit Gewalt zu sexuellen Handlungen zwingt, der wird mit Freiheitsentzug bestraft.

Ein Still-Halten kann Täter zu weiteren Übergriffen herausfordern.

Und es gibt immer einen Weg Übergriffe und Belästigungen anzuzeigen.

Schreien, Zuschlagen, Kratzen, Beißen

Frauen unterschätzen in der Regel, was sie bei einem Angriff mit ihrer körperlichen Kraft ausrichten könnten.
Mehr noch, der Angreifer ist überrascht und irritiert, wenn eine Frau ohrenbetäubend schreit und sich mit aller Kraft zur Wehr setzt, weil er nicht mit heftiger Gegenwehr rechnet, sondern die Vorstellung von einem gefügigen und leicht zu überwältigenden Opfer hat.
Panik führt zur Handlungsunfähigkeit.

 

Wehren lohnt sich!

Nach polizeilichen Erhebungen haben in 84 % der Fälle die Täter von ihren Opfern abgelassen, wenn sich diese massiv gewehrt haben.

Hingegen haben lediglich 25% der Täter vorzeitig von ihren Opfern abgelassen, wenn keine Gegenwehr erfolgte.

Der Grund aus dem früher davon abgeraten wurde, sich zu verteidigen, war der, dass eine noch schlimmere Eskalation vermieden werden sollte.

Ob nun der Widerstand des Opfers gesteigerte Gewalt ausgelöst hat oder aber ob "extreme" Gewalt den Widerstand des Opfers hervorgerufen hat ist nicht geklärt.

Es muss hier noch einmal betont werden, dass eine Eskalation aber auch dann möglich ist, wenn überhaupt keine Verteidigungsmaßnahmen ergriffen werden ( Entpersonalisierung, Opfer als bloßes Objekt).

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