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31.07.2018 13:59

Karate meets Ju-Jutsu Allkampf

Im Rahmen des 12. Karate-Sommer-Seminars 2018 konnten die Karatekas des Breitensport im Hamburger Karate-Verband e.V. sich in den Grundlagen des Ju-Jutsu Allkampfes weiterbilden. Über 40 Teilnehmer aller Graduierungen aus dem Karate sowie weitere Budo-Gäste trafen sich am 28.07.2018 im Budocentrum der Sportvereinigung Polizei Hamburg (SVP). Ziel der Veranstaltung war es, realitätsnahe Selbstverteidigungstechniken an den Mann und die Frau zu bringen.

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30.07.2018 21:59

Ferien im Budocentrum

In den Sommerferien 2018 ist das Budocentrum in der Zeit vom 09.07.-20.07.2018 geschlossen. Für die restliche Ferienzeit, vom 23.07.18 - 17.08.18, gibt es einen eingeschränkten Betrieb - siehe hier: Sommertrainingsplan (Änderungen vorbehalten). Wir wünschen allen erholsame Ferien.

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Ju-Jutsu - Geschichte

1906 war es Erich Rahn, der in Berlin die erste Jiu-Jitsu-Schule gründete und sich damit das historische Verdienst erwarb, die edle Kunst der japanischen Selbstverteidigung in Deutschland etabliert zu haben. Seine Schule besteht noch heute in Berlin.

1922 folgten u.a. die bekannten Altmeister Alfred Rhode in Frankfurt/Main und Otto Schmelzeisen in Wiesbaden mit Vereinsgründungen. Sie waren die deutschen Pioniere des Jiu-Jitsu und Judo.

Angefangen hat es nach der Jahrhundertwende (19. auf 20. Jahrhundert) in Europa - insbesondere durch Matrosen eingefürht - mit dem Jiu-Jitsu, der Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Die Griffe und Schläge wurden im Laufe der Zeit mit Ringergriffen und Boxtechniken vermengt und als Selbstverteidigung propagiert. Es entstand sozusagen ein "europäisches Jiu-Jitsu", eine Art Verteidigung, bei der wenig vom "nachgebenden" oder "ausweichenden" Prinzip zu erkennen war. Enthaltene Elemente wurden im Judo, aber auch im Karate, Aikido usw. fortentwickelt und spezialisiert, wobei jede dieser Disziplinen jedoch nur ein Teil des Ganzen geblieben sind, die Vollkommenheit daher in der Zusammenfassung zu einem System liegt. Die Angriffe sind raffinierter, vielfältiger, vor allem aber gefährlicher geworden. So galt es, diesen ein Selbstverteidigungssystem entgegenzusetzen, leicht erlernbar und einprägsam und den optimalen Gebrauch der Selbstverteidigungstechniken garantiert.

Im Ju-Jutsu sind die Erkenntnisse der vorgenannten Budo-Disziplinen, aber auch neue unter dem Grundsatz "aus der Praxis für die Praxis" zu einer modernen und sehr wirkungsvollen Selbstverteidigung zusammen geschlossen.

Das "Europäische Jiu-Jitsu" war als nicht mehr zeitgemäß anzusehen. Somit war es dringend erforderlich, etwas Neues zu schaffen. Richtungsweisend hierfür bot sich die "Goshin-Jitsu-No-Kata" des Kodokan an. Hochgraduierte Dan-Träger wurden damit beauftragt, die Voraussetzungen für eine effektive, moderne Selbstverteidigung zu erarbeiten. Das ist unter Federführung von Franz-Josef Gresch und Werner Heim gelungen, so dass im Jahre 1969 das Ju-Jutsu offiziell eingeführt wurde.

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