News

26.06.2017 18:39

Black Belt für Attila

Attila Gözler hat den schwarzen Gürtel im Brazilian Jiu-Jitsu (BJJ) bekommen. Der 46 jährige BJJ und Luta Livre Trainer der Sportvereinigung Polizei Hamburg ist somit der erste BJJ-Black Belt der SVP. Damit ist Attila nicht nur graduierter Black Belt, sondern auch der zweite Gracie Barra Black Belt in Hamburg und Deutschland sowie einer von nur acht BJJ Black Belts in Norddeutschland.

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26.06.2017 14:58

SVP auf Treppchen bei Deutscher Einzelmeisterschaft

Vom 24. und 25. Juni haben fünf unserer Kämpfer bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im Ju-Jutsu in Limburg teilgenommen. Die nationale Spitze maß sich dort in der jeweiligen Altersklasse in den Disziplinen Fighting, Brazilian Jiu-Jitsu und Duo. Levin hat im Ju-Jutsu Fighting den 3. Platz, Jakob und Janina haben im Newaza den 2. Platz belegt.

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Budo Power - Auspowern garantiert!

Zu fetziger Musik verschiedener Bands wird nach einem gemeinsamen, konditionell anspruchsvollen Aufwärmen, paarweise am Sandsack und mit Pratzen trainiert.

 

Wenn Freitagsabend im Dojo 1 Heavy Metal Gitarren aus den Boxen dröhnen, wissen die Besucher des Restaurants „Budo Point“ was die Stunde geschlagen hat. In gemütlicher Atmosphäre und bei gutem thailändischem Essen beobachten sie durch große Fenster die unterschiedlichen Abteilungen des Budocentrums der SV Polizei Hamburg beim Kampfsporttraining. Die Abteilung „Budo Power“ trainiert dabei im Rhythmus treibender und fetziger Rock-Beats. Ein 90-minütiges, anspruchsvolles Kardio- und Fitnesstraining, basierend auf Techniken aus unterschiedlichen asiatischen Budo-Kampfsportarten, speziell dem Ju-Jutsu. Die Gruppe ist bunt gemischt, von jung bis alt, erfahrenen Hasen oder Frischlingen, Männlein wie Weiblein, quer durch alle Abteilungen des Vereins. Das Powertraining findet 2x die Woche, Dienstags- und Freitagsabends, statt. Auch austrainierte Kämpfer beteiligen sich zum Konditionsaufbau vor Wettkämpfen gern an den Trainingseinheiten.

 

Der Mix aus Herz-Kreislauf-Training und Muskelaufbau fördert die eigene Beweglichkeit, trägt zu einem positiven Wohlbefinden bei und verbindet sich so zu einem optimalen Ganzkörpertraining. Regelmäßig angewendet, impliziert das Training einen hohen Kalorienverbrauch und Fettabbau. Konditionell forderndes Aufwärmen, im schnellen Wechsel Box- und Tritttechniken, paarweise Übungen mit Pratzen oder am Sandsack - der Music-Beat bringt die Teilnehmer schnell auf Touren, der Schweiß fließt in Strömen und die Luft im Dojo „kocht“. Im Sinne der Budo-Philosophie runden Einschübe des Übungskampfes „Randori“ als Leichtkontaktvariante das Trainingsprogramm ab. Dabei geht es nicht um gewinnen oder verlieren, sondern darum die erlern-ten Techniken aus der Bewegung heraus anzuwenden.

 

Das erfahrene Ju-Jutsu Trainer-Trio unter Leitung von Rolf Brauße (66), 3. Dan, Katja Chorrosch (47), 1. Dan und Wolfgang Müller (46), 2. Kyu, wird nicht müde, die Teilnehmer zu motivieren und zu animieren. Spaß und Freude sowie schnelle Trainingserfolge sieht man den regelmäßig teilnehmenden schon nach kurzer Zeit an. Als Sparte im Breitensport beinhaltet Budo Power zwar Kampfsporttechniken, ist aber keine eigene Kampfsportart. Die Trainer achten aber dennoch, mit viel Geduld und einer gehörigen Portion Humor, genau auf die richtige Ausführung der angewendeten Kampftechniken. Diese bestehen aus unterschiedlichen Kombinationen von Führhand-Schlaghand, Auslagenwechsel, Lowkicks-Frontkicks, Ellbogen, Haken oder Schwingern, die kraftvoll, mit hoher Geschwindigkeit und Körperspannung ausgeführt werden. Zusätzlich zum Fitness- und Techniktraining fließen bei den Übungseinheiten auch schnell und leicht erlernbare Ju-Jutsu Selbstverteidigungstechniken ein. Das Grundmotto lautet aber in jedem Fall: „Locker bleiben!“. Die Teilnehmer sollen die Grenzen ihres Körpers und der eigenen

Kondition spielerisch erfahren, aber nicht überreizen. Wer eine Pause braucht, kann jederzeit aussetzen. Ein gesundheitsförderndes Workout und der Spaß in der Gruppe sind das oberste Gebot.

Diejenigen, welche nach dem Budo Power immer noch genügend Power haben, können sich anschließend in 2-minütigen Box-Sparrings abarbeiten. Ob im Anschluss eine entspannende Sauna und/oder ein erfrischendes Getränk in geselliger Runde im Vereinsrestaurant, auch nach dem Training gibt es für Mög-lichkeiten für ein persönliches Wohlfühlprogramm.

 

Im Laufe der Zeit hat sich Budo Power auch in anderen Abteilungen des Vereins, zum Beispiel als halbstündiges Aufwärmtraining, durchgesetzt. Dabei muss es nicht immer harte Rockmusik sein. Die Musikstile sind, wie die Trainer und die Teilnehmer, individuell. Trainer und Vorstandsmitglied Rolf Brauße, hat Budo Power 1992 im Verein eingeführt und weiter entwickelt. Nach anfänglichem „fremdeln“ der damaligen Vereinsmitglieder mit den „Tanz-Budos“ ist Budo Power dank seines durchschlagenden Erfolges sowie der wachsenden und begeisterten Teilnehmerzahl heute im Polizeisportverein Hamburg eine feste Größe und aus dem Trainingsplan nicht mehr wegzudenken. Interessierte und Neugierige, ob Polizist oder nicht, sind jederzeit zum kostenlosen Probetraining willkommen. (Andreas Rasche)