News

21.05.2017 18:53

Ju-Jutsu Technik-Event mit Hanshi Alain Sailly

Herausragende Techniken und charmantes Entertainment: Auch in diesem Jahr wird Großmeister Alain Sailly (8. Dan Goshindo, 6. Dan Ju Jutsu, 2. Dan Judo, Lehrer für Sambo, Ringen und All Sport) im Budocentrum der SVP Hamburg ein zweitägiges, verbandsoffenes Ju Jutsu Technik-Event geben. Am 10. und 11. Juni 2017 kann

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20.05.2017 23:40

Taekwondo: Erfolg beim Vollkontakt Turnier in Hemmingen!

Am Samstag den 20. Mai 2017 reiste ein SV Polizei-Team unserer Taekwondo-Gruppe zum 1. offennen Vollkontakt Turnier der NTU in Hemmingen. Spannende Kämpfe und tolle Leistungen wurden mit prima Platzierungen belohnt und so war dieses Nachwuchsturnier, nicht nur aus Trainersicht, mehr als nur ein lehrreiches Event.

Ergebnis: 11 Platzierungen bei 12 gemeldeten Starten.

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Aikido - Philosophie

 

AIKIDO ist hervorragend geeignet, mit natürlicher Bewegung den vom Alltag geplagten Körper fit zu machen, den müden Geist wach zu rütteln und der gequälten Seele Ausgleich zu bieten. Selbstbewusstsein, positives Denken und Handeln werden gefördert und die Partnerübungen sind geprägt von gegenseitiger Rücksichtnahme und Verantwortung. Es gibt keinen Gedanken an Sieg oder Niederlage; somit wird Zerstörung ausgeschlossen.

 

Möglichkeit ihre Natürlichkeit zu bewahren (oder wieder zu finden) und ihre Persönlichkeit so zu entwickeln, dass ihnen das Zurechtfinden in unserer Gesellschaft erleichtert wird. Durch gezielte Bewegungsübungen und Koordinierungsaufgaben werden Körpergefühl und Konzentrationsfähigkeit gefördert und der Wille zum Durchhalten gestärkt.


Die Grundidee im AIKIDO* ist, die Angriffsenergie eines Gegners aufzunehmen, in die eigene Richtung umzulenken und durch das Übernehmen der Kontrolle das Gleichgewicht des Gegners zu stören und ihn damit zu schwächen. So ist auch zu verstehen, warum im AIKIDO ein körperlich Schwacher, einem viel Kräftigeren überlegen ist. Die Praxis des AIKIDO erlaubt die Umsetzung von Schwäche in Stärke und somit die Entwicklung von Selbstbewusstsein und geistiger Energie. Die einher gehende stete Wachsamkeit für sich und alle anderen Geschehnisse sorgt im AIKIDO für zeitgerechtes Erkennen und Handeln, hilft im täglichen Leben Gefahren frühzeitig verhindern und öffnet den Blick für das Schöne.


Heutzutage wird oft nach einem GEWINNER gefragt. Ich bin besser als du! Weil gewinnen aber häufig nicht möglich ist, setzen sich viele die Maske des "Besseren" auf und verlieren zwangsläufig. Im AIKIDO gibt es keinen Gedanken an SIEG oder NIEDERLAGE. Die Rollen für Angreifer und Verteidiger sind abgesprochen. Dies ist nur praktizierbar im verantwortungsvollen Umgang der Übenden mit der nötigen Rücksicht und Ernsthaftigkeit. Der Angreifer ist symbolisch der Bösewicht. Deshalb muss ein Angriff von ihm auch realitätsgerecht erfolgen. Sonst wird AIKIDO nicht funktionieren. Übrig bleibt dann nur die Form. Es sieht so aus, aber es ist nicht wirklich AIKIDO.


Vielen Erwachsenen und auch Kindern, deren Beschäftigung oder Ausbildung hauptsächlich intellektuell ist, fehlt die nötige körperliche Bewegung. Sie verlieren das Bewusstsein für ihr Umfeld und ihr Körpergefühl. Ihre Natürlichkeit verkümmert.


AIKIDO hängt nicht von natürlicher Geschicklichkeit ab, doch von steter und kontinuierlicher Ausbildung von Körper, Geist und Seele. Dies erlaubt eine innerliche Geduld zu erwerben und die geistige und körperliche Widerstandsfähigkeit zu stärken, was der Natürlichkeit näher bringt. Deshalb ist AIKIDO gleichermaßen für Erwachsene wie für Kinder hervorragend geeignet.

 

Zen Philosophie

 

Wer Tendoryu Aikido praktiziert, und immer und immer wieder nach der perfekten Ausführung einzelner Techniken sucht, kennt das Bestreben nach der runden Form nur zu genau.

 

Den eckigen und runden Formen begegnet man aber nicht nur im Dojo, sondern auch in der Zen-Philosophie. Die alten Zen-Meister stellten beispielsweise den Menschen als Dreieck dar, dessen drei Seiten den Körper, den Verstand und die Seele symbolisieren.
Die Welt wurde in der alten Zen-Philosophie mit einem anderen, einfachen Zeichen dargestellt, das Viereck. Die vier Seiten eines Vierecks stehen für die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft.
Schließlich gab es noch ein drittes Zeichen, der Kreis, die runde Form. Er steht für das, was im Zen die Unendlichkeit oder die letzte Realität genannt wird.
Nebeneinander gesetzt symbolisieren Dreieck, Viereck und Kreis, das Universum, den Himmel.
Der Mensch, die Welt und Unendlichkeit sind darin miteinander verbunden. Die drei Formen stehen nicht für sich allein, sondern berühren sich wie in den Tusche-Zeichnungen des Zen-Meisters Sengai.

Und was hat das alles mit Aikido zu tun?
In unserem Bestreben, die einzelnen Techniken fließend und rund machen zu wollen, kommen wir an den eckigen und holprigen Formen nicht vorbei. Sie gehören dazu, bilden den Weg, den wir beschreiten.
Vielleicht ist das die tiefere Bedeutung der Worte Ten Do, "Himmlischer Weg".

 

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